MONATSBRIEF von Pfr. ALBERT Franck

April 2019

LIEBER FREUND !

 

Die letzte Krankenandacht zeigte uns diese doppelte Aufgabe von allen Gläubigen: das Herbringen des Kranken in die Gegenwart Jesu und das vertrauensvolle Eintreten der Gläubigen für den Kranken bei Jesus.

Diese beiden Aufgaben erfüllen wir sowohl in den Krankenandachten als auch bei den Heilungsgebeten am Mittwochnachmittag, in den Gebetstreffen der Gemeinschaft der Herberge Gottes wie in den kleinen Gruppen, die sich aus der Herberge gebildet haben. Selbst im Oratorium des Herzens Jesu bringen wir Abhängige, Süchtige und Gebundene zu Jesus und beten mit ihnen zu Jesus, dem Herrn und Erlöser. Beim jährlichen Fest der Freude am Pfingstsamstag und -sonntag, organisiert von der katholischen charismatischen Erneuerung Luxemburgs, bietet sich eine außerordentliche Gelegenheit, die Kranken, Behinderten, Gefangenen und Zerschlagenen zu Jesus zu bringen, und dort zusammen mit vielen Menschen aus allen Nationen für die Kranken zu unserem Herrn und Erlöser zu beten.

Das sind einmalige Gelegenheiten, wo wir die heilende und erlösende Kraft unseres Erlösers erleben dürfen. Wie viele Zeugnisse von Heilungen, Befreiungen, Bekehrungen haben wir bereits gehört!


Wir waren stets dankbar für die exzellente Arbeit unserer Mediziner und Chirurgen – warum aber sollten wir nicht auch die Hilfe des Arztes aller Ärzte in Anspruch nehmen. Die Bibel sagt: „Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in alle Ewigkeit“ (Hebr.13,8). Das, was er damals in Galiläa, am See Genezareth, in Judäa gewirkt hat war nur der Anfang. Er vermag es zu jeder Zeit, er will es auch heute tun. Warum also in unserem Leid und Schmerz, in Angst und Traurigkeit nicht die Hilfe des Herrn erbitten?
Alle, die ihr gesund seid und alle, denen es bedeutend besser geht – es ist eure Aufgabe, die Kranken zu Jesus zu bringen und im Gebet für sie einzustehen. Wir glauben den Worten Jesu über das Gebet, die er in der Nacht vor seinem Leiden wiederholt hat. Siebenmal sagte er seinen Jüngern, sie sollten in seinem Namen beten, und die Erhörung des Gebetes erwarten. Neben dem Gebet betont er immer wieder: „Dein Glaube hat dir geholfen“. „Dein Glaube hat dich geheilt“.
„Habt doch Glauben“. Der Glaube, ein Geschenk Gottes in Dir, zieht die Erhörung des Himmels an sich. Durch den Unglauben in Nazareth jedoch konnte Jesus keine Wunder wirken. Viele Menschen ersticken ihren Glauben, weil sie alles von sich oder von Menschen erwarten.

 

Lieber Freund.

Hab Vertrauen in Gottes Wirken, hab Vertrauen in seine Möglichkeiten, hab Vertrauen in seine Allmacht. Seine Kraft vermag viel mehr als Du Dir ausdenken und erahnen kannst. Sein Wort bezeugt uns die Rettung und Hilfe des Erlösers. Sein Wort ist die Wahrheit. Wir haben in der letzten Krankenandacht am Palmsonntag zusammen für Dich gebetet, so auch morgens um 7:30 Uhr und abends um 18:30 Uhr; außerdem beten wir jeden Tag in der heiligen Messe für alle, die sich unserem Gebet empfehlen und für alle, welchen wir versprochen haben für sie zu beten.

 

So haben wir auch Deiner gedacht im März bei der Wallfahrt nach Medjugorje. Ich kann mir nicht vorstellen, dass auf das vertrauensvolle Gebet des Gläubigen nichts geschehe. Ich glaube, dass sich etwas in Dir tut; ich glaube, dass Gott in Dir wirkt. Gott lässt Deine Situation nicht, wie sie ist, er verwandelt Deine Umstände, Dein Leben, Deine Familie, Deine Arbeit, Deine Gesundheit. Er ist stärker als die Finsternis, stärker als Krankheit und Behinderung, als Teufel und Dämonen, als Stein, Grab und Tod. Bei Gott ist nichts unmöglich!

Lieber Freund.

Ich lade Dich herzlichst ein zur nächsten Krankenandacht am 19.Mai sowie zum Fest der Freude an Pfingsten in Hosingen – siehe Traktat anbei. Komm mit anderen Kranken, oder komm als Kranker. Jeder ist herzlich willkommen. Wir erwarten einen Strom von Freude und Liebe, von Barmherzigkeit und Bekehrung, von Heilung und Befreiung in der Gegenwart unseres Heilandes. Organisiere Dich, damit Du an diesen Tagen frei bist. Setz Gott an erste Stelle. Freue Dich, andere einzuladen und hinzubringen. Es werden Tage der Rettung, der Erlösung, Tage der Heilung und Befreiung, Tage des neuen Anfangs in Glauben, Gebet und Eucharistie sein. Lass Gott wirken in vollem Maß, es lohnt sich; gib Gott die Chance. Denke: „Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott: denn für Gott ist alles möglich“ (Mk. 10,27).


Glaube wie Abraham: „Was Gott versprochen hat, das kann er tun“.
Glaube wie Maria: „Was Gott versprochen hat, das kann er tun“.
Glaube wie Petrus und Paulus: „Was Gott versprochen hat, das kann er tun“.

 

 

Ein Gebet für Dich:
JESUS, komm zu mir, ich sehne mich nach dir; ich sehe es ein, ich brauche dich mehr und
mehr. Komm und führe mich, heile und befreie mich, reinige mich durch dein heiliges Blut
von jeder Sünde und Schuld; heile mich durch deine Kraft von jeder Krankheit und
Behinderung.
Ich erkenne es mehr und mehr: bei dir ist nichts unmöglich, deine Kraft ist nicht zu klein,
dein Arm ist nicht zu kurz um uns zu helfen in jeglicher Not. Komm Herr Jesus, ich
brauche dich. Komm Herr Jesus, mein Herz ist bereit. Amen.

 

Dein Priester und Freund

A.Franck


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 Pfarrer Albert Franck

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